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30 Jahre Mauerfall

Am 09.11.2019 jährt sich der Fall der Mauer zum 30. Mal. Jene innerdeutsche Grenze, die von 1961 bis 1989 West-Deutschland und Ost-Deutschland voneinander trennte, galt als Symbol für den Kalten Krieg und die Aufteilung der Welt in zwei politisch gegensätzliche Systeme.

Nach dem Fall der Mauer 1989/90 bestand ein großes Bedürfnis, dieses Bauwerk auszulöschen. Viele Menschen sehnten sich nach Jahrzehnten der überbordenden systemischen Einflussnahme durch den Staat nach Freiheit und neuen Wegen.

Heute, 30 Jahre nach dieser Zeit, ist für viele nicht mehr nachvollziehbar, welche räumlichen Auswirkungen die Mauer hatte, welche politische, soziale und gesellschaftliche Trennlinie die Mauer im Leben und in den Köpfen der Menschen, deren Lebenswelten innerhalb und außerhalb der Mauer stattfanden, dargestellt hat. Vom 13.08., dem Jahrestag der Mauerbaus, bis zum 9.11.2019, dem Jahrestag ihres Falles, beziehen vier Künstlerinnen und Künstler aus den seit 1991 partnerschaftlich verbundenen Landkreisen Unstrut-Hainich und Wetteraukreis künstlerisch Stellung und präsentieren ihre Arbeiten im Friedberger Kreishaus.

Was hat sich seitdem in den Lebenswelten der alten, vor allem aber der neuen Länder verändert und wo stehen sie heute? Welche Vorstellungen, Wünsche und Träume sind unerfüllt geblieben? Existiert die Mauer vielleicht immer noch und sei es nur in unseren Köpfen? Diesen und anderen Fragen sollen die künstlerischen Auseinandersetzungen nachgehen, Besuchern und Besucherinnen somit die Möglichkeit zur Reflexion geben und gleichermaßen als Projektionsflächen für eigene Gedanken zu unser aller Geschichte dienen.“

veröffentlicht am: 06.08.2019

Wetteraukreis

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