Flagge zeigen für eine vielfältige Kreisverwaltung

Demokratie, Respekt, Menschlichkeit, Vielfalt steht auf den Flaggen: Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler und Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch hissen gemeinsam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Vortrags, sowie der Geschäftsführerin der FAB Karin Frech und ihren Kolleginnen die Flaggen zum „Diversity-Tag“.

Die Gesellschaft ist „bunt“. Dieser Spruch ist keine Plattitüde, sondern bleibt relevant. Davon war die Unternehmensinitiative überzeugt, die vor über zehn Jahren die „Charta der Vielfalt“ ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, die gesellschaftliche Vielfalt in den Unternehmen zu verankern. Einmal jährlich, am „Diversity-Tag“ wird dieses Ziel besonders hervorgehoben. Auch die Kreisverwaltung ist mit dabei. Dieses Jahr ist der „Diversity-Tag“ am 30. Mai.

„Ich habe die Charta der Vielfalt unterschrieben, weil ich davon überzeugt bin, dass eine Verwaltung nur dann im Sinne der Bürgerinnen und Bürger handeln kann, wenn sie ein Abbild der vielfältigen Gesellschaft ist und Vielfalt nicht nur achtet, sondern lebt“, begründet Landrat Joachim Arnold seine Unterschrift unter die Charta, die er schon vor einigen Jahren geleistet hat.

Die Kreisverwaltung beteiligt sich in diesem Jahr zum zweiten Mal am Aktionstag. In einem Workshop bringt eine externe „Diversity-Trainerin“, den Beschäftigen spielerisch das Thema Vielfalt näher. Darüber hinaus wird die Arbeit verschiedener Stellen und Netzwerke vorgestellt, die sich in der Kreisverwaltung und in der Wetterau mit dem Thema beschäftigen. Auch außerhalb der Verwaltung wird das Engagement sichtbar.

„An diesem Tag hissen wir vorm Kreishaus die Flagge für Vielfalt, Respekt, Menschlichkeit und Demokratie. Der Wetteraukreis ist in das Bundesprogramm ‚Demokratie Leben‘ aufgenommen worden, was von den Näherinnen der FAB (Frauen Arbeit Bildung) bereits in die Flaggen mitaufgenommen wurde“, verkündet die Sozialdezernentin Becker-Bösch hoch erfreut. „Mit diesem Tag zeigen wir auch nach außen, dass wir uns für gleiche Chancen für alle und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Wetterau einsetzen, mit aller Vielfältigkeit, die eine Verwaltung und auch eine Gesellschaft aus sich selbst heraus mitbringt“, so Sozialdezernentin Becker-Bösch.

„Gerade die Kreisverwaltung als öffentliche Behörde hat in Bezug auf Diversität, sprich Vielfalt, eine Vorbildfunktion. Wir wollen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein attraktives Arbeitsumfeld, in dem wir auch den Sinn für Respekt im Umgang miteinander schärfen wollen. Dazu gehört auch eine Sensibilisierung für die Unterschiedlichkeit der Menschen im unmittelbaren Umfeld“, ergänzt Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler.

veröffentlicht am: 30. Mai 2017